Kleintierzüchterverein Königsbach

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Königsbacher Kleintierzüchter bei Lokalschau mit Rekordzahlen und hohen Bewertungen
Königsbach-Stein (ufa) Insgesamt 17 ebenso aktive wie erfolgreiche Züchter hat der Kleintierzüchterverein Königsbach in seien Reihen. Und die haben sich für ihre Lokalschau und Vereinsmeisterschaft so richtig ins Zeug gelegt. Erstmals fand die Präsentation der diesjährigen Züchtungen in der Halle der Hundefreunde statt. Ein Umzug vom SVK-Gelände auf den Steidig war notwendig geworden. Doch entgegen aller Befürchtungen wurde der neue Veranstaltungsort hoch über Königsbach sehr gut von Züchtern und Besuchern angenommen. Das freute vor allem auch den rührigen Vereinsvorsitzenden Andreas Arnold, der mit seinen engagierten Helfern viel zu tun hatte, um den Wechsel des Ausstellungsorts und die Vorbereitung der Halle – gleichermaßen dankbar für die Unterstützung der Hundefreunde - in relativ kurzer Zeit zu bewältigen.
An beiden Ausstellungstagen war der Besuch überwältigend, und was die zahlreichen Tierfreunde zu sehen bekamen war beeindruckend. Ausgestellt und von neutralen Richtern bewertet wurden 180 Tiere, Kaninchen, Geflügel und Tauben verschiedener Rassen und Farbenschläge, sowie rund 20 farbenfrohe zum Ziergeflügel zählende Vögel und Wachteln.
Und nicht nur die Besucher waren beeindruckt, auch die Wertungsrichter hatten ihre helle Freude an den Tieren. So vergaben sie fast schon standardmäßig die Bewertung „sehr gut“ (95 bis 96 Punkte), die Note „hervorragend“ (96,5 Punkte) wurde 16 Mal notiert, und „vorzüglich“ (97 Punkte) erhielten sieben Tiere.
Der beste Rammler der Schau, ein Hermelin Blauauge (97 P.), gehörte Sandra Kießig und die beste Häsin, Zwerg-Rexe schwarz (97), hat Werner Ph. Schaudt gezüchtet. In der Jugendabteilung hat den besten Rammler, Blau-Rexe (96,5), und die beste Häsin, Dalmatiner-Rexe dreifarbig (97), die ZGM Schneider im Stall. Kaum der Jugend entwachsen stellte Marius Neumann mit seinem Zwerg-Welsumer Hahn rostrebhuhnfarbig (97 Punkte) den besten Hahn der Schau, die beste Henne, eine Zwerg Italiener goldfarbig (95), hatte Ernst Lang ausgestellt. Andreas Arnold, ein „spätberufener“ Taubenzüchter, wurde für den besten Täuber, Deutsche Nönnchen (96), prämiert und Thomas Ebel für die beste Täubin, Startauben blau (96). Bei der Jugend war Fabian Ebel mit Deutsche Modeneser Schietti (96) erfolgreich. Vereinsmeister beim Ziergeflügel wurden Stefan Fischer und Martin Neumann.
Einmal mehr trug Jugendleiterin Sandra Kießig mit ihrer Kanin-Hop-Gruppe zur Unterhaltung der Besucher bei. Sie zeigte damit gleichzeitig, wie man Kinder fürs Engagement im Verein begeistern kann. Außerdem erklärte Kießig auf Nachfrage, wie man Kaninchen die Krallen richtig schneidet und tat's bei mitgebrachten Hobbykaninchen auch kostenlos. Besonders anziehend war auch diesmal der kleine Streichelzoo mit seinen niedlichen Kuschelhäschen, da war dann von Vätern und Müttern Standfestigkeit gefragt, um die Begehrlichkeiten des eigenen Nachwuchses abzuwehren. Und natürlich gaben die Vereinsmitglieder wieder alles, um ihre Gäste gut zu Bewirten.
Sandra Kießig (Mitte) zeigte, wie man Kaninchenkrallen richtig schneidet und schnitt auf Wunsch mitgebrachten Hobbykaninchen gleich auch die Krallen.
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